Sie sahen den Papst und Roms Kunstschätze

Aus den Archiven..

 

Ein Reisebericht über eine 12-tägige Klassenfahrt nach Rom vom 28. September bis zum 10. Oktober 1960.

  

 

[Artikel Oberhessische Zeitung vom 19. Oktober 1960]

[Bild 1: Rückkunft am Hbf Marburg am 10. Oktober 1960 / Bus: Magirus]

[Bild 2: Familie Köhlhofer-Baltersee mit Busfahrer - Taubenfüttern am Markusplatz in Venedig]

 

Vielen Dank an Herr Dieter Szwarc, der an der Reise teilnahm, für das Übersenden der Bilder!

Impressionen aus dem Berchtesgadener Land

09.12. - 12.12.2016

 

 [Fotos und Text: Uwe Wirtz]

 

In den letzten Jahren waren die Ragoß-Sonderreisen Mitte November eigentlich immer der Abschluß unserer jährlichen Reisesaison gewesen.

Diesmal konnten wir dem günstigen Preisangebot jedoch nicht widerstehen, um uns danach noch für eine Fahrt ins Berchtesgadener Land mit Salzburg im Dezember zu entschieden. Es war ein einmaliges und schönes Erlebnis.

 


Nach Ankunft am Anreisetag mit Abendessen und Übernachtung im Hotel http://www.hotelseimler.de/ stand am nächsten Tag zunächst ein Tagesausflug nach Salzburg an, mit sehr viel Zeit für eigene Aktivitäten. Auffallend dort waren die vielen großen Besuchergruppen, von denen die Sehenswürdigkeiten und auch die Adventsmärkte noch zusätzlich belagert wurden. Es herrschte oft sehr großes Gedränge!

 


Am nächsten Tag hatten wir dann die einmalige Gelegenheit, live den Europameisterschaften im Viererbob zuzuschauen, die an diesem Tag am Königssee stattfanden. Auch dies war ein einmaliges Erlebnis.
Danach dann Rundgang mit Führung durch Berchtesgaden. Anschließend eine Fahrt mit unserem Bus über die Roßfeld-Panoramastraße mit Foto-Stopp an markanten Aussichtspunkten http://www.rossfeldpanoramastrasse.de/de/ mit herrlichen Blicken ins Tal und auf die Berge.

 


Anschließend war ein Kurzbesuch in der alten Saline in Bad Reichenhall angesagt https://www.altesaline.de/de mit einer kleinen Stadtführung.
Zum Abschluß dann noch ein Besuch des Berechtesgadener Adventsmarktes.
Am Montag auf der Heimreise gab es noch eine Betriebsbesichtigung mit Verkostung in der Enzianbrennerei Grassl in Berchtesgaden.


Ein besonderer Dank an unseren Busfahrer Olaf, bei dem wir uns sehr sicher fühlten, und der den Reiseablauf hervorragend orgnisiert hatte. Leider kamen Lautsprecherdurchsagen durch Störungen in der Anlage nicht immer in den hinteren Busreihen an. Und leider kam es dadurch auch bei dem vereinbarten Abholtermin vom Weihnachtsmarkt zu vermeidbaren Mißverständnissen und zu Verärgerungen.


Mit freundlichen Grüßen,

Uwe Wirtz

 

 

 

 

Danke für Danzig

[Bericht von Fam.  Diehl]

 

Hallo Ragoß-Reisen,
lieber Alexander Österreich,


die Danzig-Reise war aus unserer Sicht ein voller Erfolg. Es fing Mittwoch morgen um kurz vor 5:00 Uhr schon gut an, als Dieter und seine Liane kamen, um uns in Homberg an Bord zu nehmen. Wir haben uns ganz herzlich begrüßt. Die beiden sind ein tolles Team! Sie kümmern sich um die Reisegäste wirklich gut. Wir waren immer gut bedient.

Anfahrt und Pausen mit Frühstück waren voll ok, auch das Hotel "Bernsteinpalast" mit seinem abendlich jagdlichen Flair. Manchen mag der Rauch gestunken haben. Und doch war es gut. Der Rest der Reise auch, über Sopot mit Aufenthalt nach Danzig. Das Hotel Qubus: gut gewählt, Zimmer, Service, Frühstück: alles i.O. Nahe der Altstadt, die gut zu Fuß hin und zurück erreichbar war! Die beiden Restaurants zum Abendessen waren schön, im "Gdanska" waren wir Rupperts und Diehl Samstag abend nochmal. Ihre gesamte Programmplanung war wieder spitze. Dass der offizielle Teil bei der Stadt ausgefallen ist, war wohl für nmd. ein Problem. Das Qubus war am Freitag abend nach dem Philharmonie-Konzert (gelungene Überraschung) wohl von unserem etwas zahlreicheren Besuch ein wenig überrascht, so dass Alexander spontan ausgeholfen und uns für Bier und Radler gesorgt hat. "Als Kellner macht er sich gut", sagte ein älterer Herr, siehe Videos.


Also nochmals -auch im Namen Rupperts- vielen dank für die schöne Reise und viele adventliche Grüße aus Mardorf von

Gundi + Herbert Diehl.

 

 

Reise der SHG nach Bremerhaven

Reise der SHG nach Bremerhaven

20.08.-23.08.2015

Pünktlich um 6.30 Uhr in Baunatal bzw. 7.00 Uhr ab Auestadion sind wir gestartet. Gegen 9.00 Uhr gab es ein fantastisches Frühstück am Bus, welches unser Busfahrer mit viel Liebe aufgebaut hatte. So gestärkt ging es dann nach Haselünne zum Berentzen-Hof, wo es eine tolle Gulaschsuppe gab und dazu konnten nach Herzenslust  Produkte der Firma Berentzen verkostet werden. Gegen 17.30 Uhr waren wir im Hotel, wo wir uns in Ruhe restaurieren konnten und um 19.00 Uhr ging es zum absoluten Höhepunkt des Tages, das Abendessen im Schaufenster Fischereihafen Restaurant Fiedler. Es gab Scholle mit Pilzen und Kartoffeln und als Nachtisch ein hervorragendes Kartoffeleis. Es gab keinen, der nicht begeistert war. 

Am 21.08., nach einem ausgiebigen Frühstück, ging es zu einer 2-stündigen Stadt- und Hafenrundfahrt. Ich glaube, es hatte niemand damit gerechnet, dass der Hafen so groß und vielfältig ist. 

Mittags besuchten wir das Klimahaus, in dem wir auf dem 8° Breitengrad rund um unsere Erde, durch alle Klimazonen wanderten. Es ging durch schroffe Landschaften er Schweizer Alpen, die Gluthitze der Sahelzone durch Afrika, in die Antarktis, über die Südsee nach Alaska und schließlich durch das Wattenmeer zurück nach Bremerhaven. 

Abendessen gab es in der noblen Strandhalle. Das Essen, es gab einen herrlichen Rinderbraten, war zwar nicht so reichhaltig, aber geschmacklich hervorragend. Leider war die Bedienung wegen der vielen Gäste überfordert und wir mussten lange auf Getränke warten.

Am Samstag hatten wir Gelegenheit, Windkraftanlagen mit verschiedenen Techniken, welche auf der Nordsee aufgebaut werden, zu besichtigen. Anschießend besuchten etliche Personen das Auswandererhaus. Man konnte hautnah miterleben, wie es den Menschen erging, welche ab 1920 ihre Heimat verließen, um in der Neuen Welt ein neues Leben zu beginnen. Abschied, Überfahrt, Ankunft in Amerika.

Abendessen und gemütliches Beisammensein gab es dann in der „ Letzten Kneipe vor New York“. Es gab zig Sorten Fisch, Krabben und Sonstiges. Man konnte einfach nicht alles essen. Für Stimmung sorgten eine Zweimann/Frau Kapelle. Es war einfach große  Klasse. 

Am Sonntag ging es dann Richtung Heimat, nicht ohne ein gutes Mittagessen in der Hammehütte Neu Helgoland.

Bei dieser Fahrt hat einfach alles gestimmt. Vom Hotel, Essen, bis zur  Organisation. Ein ganz dickes Dankeschön für die einmalige Betreuung von Herrn Müller und an unseren Busfahrer Olaf Mietzner. 

Wir hoffen, dass es auch nächstes Jahr wieder so eine ähnliche Fahrt gibt. Alle die mit waren, wollen auch dann wieder dabei sein.

 

Manfred Günther

 

(Fotos folgen)

Gartenreise Kent

Mit Ragoß-Reisen in den „Garten Englands“.

06.06. - 10.06.2015

Mitglieder und Gäste des Obst- und Gartenbauverein 1895 Alsfeld waren vom 06. bis 10. Juni 2015 mit Ragoß-Reisen in der ältesten englische Grafschaft Kent. Seit Jahrhunderten auch als „Garten Englands“ bekannt. Dort befinden sich einige der schönsten Gärten der britischen Insel. Los ging es mit dem Ragoß-Reisebus am frühen Morgen von Alsfeld nach Dünkirchen/Frankreich. Nach der Fährüberfahrt nach Dover/Kent war es nur ein kurzes Stück bis zum Hotel in Folkestone. Am nächsten Vormittag wurde bei herrlichem Wetter Great Dixter Hous and Gardens besichtigt. Ein typischer englischer Cotttage-Garten. Das mittelalterliche Haus ist von einem der experimentellsten Gärten unserer Zeit umgeben, der vor allem durch die Farbenpracht seiner blühenden Blumenbeete beeindruckte. Am Nachmittag stand der Besuch von Bodiam Castle an, welches von einem Wassergraben umgeben ist.

Am zweiten Vormittag ging die Fahrt zu einem alten englischen Weingut nach Biddenden. Wieder bei strahlendem Sonnenschein wurde den Gartenfreunden die Geschichte erzählt, wie der Weinbau nach Biddenden kam. Kostproben gab es im Anschluss und weiter ging die Fahrt nach Sissinghurst Castle, zu dem wohl bekanntesten Garten Englands. Der auf dem Gelände eines Herrenhauses angelegte Garten setzt sich aus verschieden, durch Mauern und Hecken begrenzten Gartenräumen zusammen. Am späten Nachmittag ging es dann weiter nach Canterbury. Ein besonderes Erlebnis war der Besuch einer Abendmesse mit Chorgesang in der Kathedrale von Canterbury. Unsere Reisegruppe wurde vom Priester öffentlich begrüßt, was allen Gartenfreunden sehr gefreut hat. Ein Abendessen in einer ehemaligen Weberei, in der sich jetzt ein uriges Speiselokal befindet, war ein schöner Ausklang.

Sehr souverän fuhr unser Busfahrer Dieter auch am dritten sonnigen Tag die schmalen Straßen auf der linken Seite. Erstes Ziel war das Herrenhaus von Winston Churchill, danach ging es zum romantischen Schloss Hever Castle, dort verbrachte Ann Boleyn, die zweite Ehefrau Heinrich des VIII Ihre Kindheit. 1903 kaufte der Amerikaner William Waldorf Astor das heruntergekommene Anwesen und lies es aufwendig restaurieren. Der wunderschöne Park wurde nach italienischen Vorbild gestaltet. Am Nachmittag ging die Fahrt in den Kurort Royal Tunbridge Wells mit Englands erster Fußgängerzone. Natürlich durften auch Pub-Besuche und der bekannte Englische Cream-Tea während unserer England-Reise nicht fehlen. Mit Herrn Österreich hatten wir einen kompetenten Reiseleiter, der uns mit viel Fachwissen beeindruckte und so konnten die Gartenfreunde des Obst- und Gartenbauverein 1895 am fünften Tag mit wunderschönen neuen Eindrücken und Erlebnissen die Heimreise mit dem Fährschiff von Dover nach Dünkirchen antreten. Ein herzliches Dankeschön an Ragoß-Reisen für diese gut organisierte England-Reise.

Rita Balada, Vorsitzende des OGV 1895 Alsfeld

 

(Fotos): Rita Balada

 







Gartenreise Zeeland

 

Eine Gartenreise nach Zeeland im Südwesten der Niederlande.

03.07.-05.07.2013

Unlängst, kurz vor der großen Sommerhitze, startete eine Gruppe von Gartenbesitzern zu einer Fahrt nach Zeeland. Die Fahrt führte über Aachen, Maastricht, Antwerpen nach Goes.

Auf der Hinfahrt stand der Besuch des Garten „Atelier De Herberg“ von Ria und Willem Lengton in Nisse an. Nisse ist ein Dorf mit traditionellen holländischen Häusern. Der Dorfmittelpunkt ist ein großer Anger mit hohen Bäumen und einem Teich mit allerlei Wasservögeln.

Von der Terrasse des Hauses erstreckte sich die zentrale Achse in das 3000 qm große Gelände. Der Blick wird begrenzt durch Heckenriegel, die ein allzu schnelles Durcheilen verhindern. Rechts und links eines gerade gepflasterten Weges erstreckt sich eine Rabatte mit blühenden Stauden, kunstvoll geschnittenem Buchs und kleinen Hochstämmchen. Am Ende des Weges führen 4 Treppenstufen hinab, der Garten öffnet sich und man steht auf einem Rasenplatz, umrahmt von Beeten mit verschiedenen rotblättrigen und hellgrünen Pflanzen, verschiedenen Blattformen und Blüten.

Auf der linken Seite befindet sich ein kleiner Sitzplatz, in der Mitte ein Birnbaum, dessen Äste am Spalier gezogen, den Platz beschirmen. Am rechten Rand des Gartens ist ein Laubengang mit geschwungenen Bögen angelegt.

Die Gartenachse öffnet sich weiter, am Ende liegt ein kleiner Teich, und der Blick geht durch eine Baumlücke in die Landschaft hinaus. Im Wasser spiegelt sich der Turm der Kirche, die am Anger des Dorfes gleich neben dem „Atelier De Herberg“ majestätisch steht.

Am 2. Tag stand der Besuch des Gartens „Der Rammekenshof“ von Willeke und Ruud Verschuur in Ritthem auf dem Programm. Der Garten hat die stattliche Größe von 11000 qm und wurde im Jahr 2011 zum schönsten Garten der Niederlande gewählt. Die Größe des Gartens drängt sich nicht auf, da der Garten als Labyrinth angelegt ist. Es gibt Abteilungen in den Farben Rosarot, Gelb, Silber-Blau-Weiß  und Bronze. Überall befinden sich Rosen, die die vorherrschende Farbe unterstreichen. Ein Gemüsegarten, ein Fruchtgarten, ein Schattengarten, ein Baumgarten, und ein Garten mit Pflanzen, die im Winter blühen, sind Teil der Anlage.

Hinter einem gemauerten Bogen befindet sich der neu angelegte Präriegarten mit hohen und niedrigen Gräsern sowie Stauden, die trockene Böden bevorzugen. Der Boden des Präriegartens ist mit Muscheln abgedeckt. Das Ende markiert ein breiter Kiesweg, an den sich eine große Rasenfläche anschließt. Der Rasen ist flankiert von hohen Rosenpyramiden und beruhigt den Blick.

Am Nachmittag standen ein Stadtrundgang in Veere und ein Besuch im Rosarium in Kats an.

Am Rückreisetag war der Besuch des Gartens von Laura und Andre Dingemans in Heerle

(Brabant) angesagt. Das Gartenparadies ist in verschiedene Gartenzimmer unterteilt, umgeben von hohen Buchenhecken, die streng geschnitten sind.

Laura Dingemans hat die verschiedenen Gartenräume nach Blütenfarben, Wuchsformen und Blattstrukturen eingeteilt. Hier ein Raum mit einem formalen Buchsornament, dort ein lang gezogenes Wasserbecken. Das nächste Zimmer bestand zur Hälfte im Zeichen von verschiedenen Rottönen in Blüten und Blättern, in der anderen Hälfte war die Farbe „Orange“ maßgebend. Das Thema “Gelb“ folgte mit gelbgrünen Blüten und gelbblättrigen Sträuchern. Dazwischen sind Stauden mit ihren violetten Blüten.

Zu erwähnen ist noch ein kleiner, aber sehr schöner Teich mit naturnaher Bepflanzung und ein Raum mit unzähligen Kugeln aus Buchs.

Zum Schluss wurden zahlreiche Stauden bei Laura Dingemans eingekauft, sodass sich die Abfahrt ein wenig verzögerte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gartenreise waren von den besuchten Gärten begeistert und danken der Fa. Ragoß, Trutzhain, für die Organisation der Fahrt und besonders Busfahrer Max für die Begleitung in Holland sowie die sichere Hin- und Rückfahrt. Die Fahrgäste hoffen auf neue Angebote in 2014.

 

 

Fotos:

(Garten Dingemans:)

Gartenräume aus Blütenfarben, Wuchsformen und Blattstrukturen fand man im Garten von Laura Dingemans in Heerle.

 

 

(Garten Lengton:)

Streng architektonisch angelegt mit Stauden, akkurat geschnittenem Buchs und Dekorationselementen präsentiert sich der Garten von Ria und Willem Lengton

 

 

 

(Garten Verschuur:)

Szenen aus dem schönsten Garten der Niederlande 2011, „Der Rammekenshof“ von Willeke und Ruud Verschuur in Ritthem

 

 

 

Text: Alfons Heß, 36364 Bad Salzschlirf

Fotos: Hildegard Kisielowski

 

 

 


 

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